Category: Windows Home server



Fast 3 Jahre brauchte ich bei keinem meiner Rechner mehr eine Wiederherstellung durchführen. Doch diese Woche hat sich die Festplatte von meinem Arbeitspferd dem Samsung R510 verabschiedet!

Also war notgedrungen wieder einmal eine komplett Wiederherstellung nötig. Eigentlich sollte das ja kein Problem sein für die schnelle Verfügbarkeit nach einem Hardware Ausfall hatte ich mir ja den Acer WHS zugelegt! Also Flugs die Client Recovery CD auf den USB Stick gezogen und dann sollte die Wiederherstellung auch schon laufen. Ok das mit den Vista Treibern für die Wiederherstellung hatte ich wohl im Hinterkopf aber im ersten Anlauf natürlich vergessen, nicht zur Strafe nur zur Übung nochmal von Vorne!

Anspruch und Wirklichkeit

Was erwarte ich mir eigentlich von einer Widerherstellung?

  • Unkompliziert soll es sein
  • Schnell soll es gehen
  • Sehr schnell wäre noch besser

In erster Linie sollte das ganze also schnell über die Bühne gehen!

Die Clientsicherungen auf dem WHS hatte ich erst einen Tag zuvor wiederhergestellt nach dem Festplatten Crash auf dem WHS! Das waren immerhin über 400 GB an Daten und der Demigrator auf dem WHS dürfte noch mit den Daten beschäftigt gewesen sein, was mit ein Grund dafür sein könnte das ich die Clientwiederherstellung über den WHS nach 20 Minuten wieder abgebrochen habe. Die Wiederherstellung war einfach zu langsam auf dem Samsung waren 187 GB wiederherzustellen über ein Gigabit Verbindung. Sollte eigentlich recht vernünftig laufen trotzdem plätscherten die Bytes nur mühsam.

Die Wiederherstellung über den WHS wäre auch die erste Premiere auf Realer Hardware gewesen bis heute habe ich nur zum Testen Virtuelle Maschinen wieder hochgezogen was hervorragend funktionierte. Sei es drum, nach meiner Pi mal Daumen Rechnung hätte das Recovery über den WHS über einen Tag gedauert. Zu lange!

Jetzt zahlte sich mal wieder aus das ich bei dem Thema Datensicherheit etwas übertreibe, wird mir immer wieder versichert. Meine Alternative war eine Image Sicherung des Notebooks gerade mal 2 tage alt also praktisch Aktuell.

Einen USB Stick zum Notfallstart des Rechners liegt hier immer Griffbereit und so hab ich die USB Platte mit dem Image geschnappt und 90 Minuten später war der Rechner wieder Einsatzbereit!

Abschluss Resümee

Die Wiederherstellung über die vom WHS angebotenen Funktionen hätte bestimmt Funktioniert! Allerdings mit einem Verlust von einem ganzen Tag. Auf meinem Arbeitsrechner nicht akzeptabel.

Meine Vermutung das der Wiederherstellungsprozess auf einem austarierten WHS innerhalb von höchstens 2 Stunden möglich gewesen wäre, liegt nahe, kann ich aber nicht beweisen! Die simulierten Wiederherstellungen auf den Virtuellen Maschinen dauerten allerdings selten länger als 20 Minuten bei einem Umfang von etwa 30 GB!

Meinen Spleen Daten mehrfach zu sichern hat sich hier wieder bewährt. Und ja man kann mir den Vogel zeigen weil ich mittlerweile etwa 1,7 Terabyte an Speicherplatz binde welche ich über Jahre nicht brauche. Wenn ich diese Sicherung allerdings brauche hab ich sie, ich kenn nicht wenige die in dieser Situation reichlich belämmert aus der Wäsche gucken.

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Vor nicht ganz einem Jahr habe ich mir einen Acer Aspire H340 zugelegt der mir als zentraler Datenspeicher dient. Nun die letzten Monate ist der Server im großen und ganzen ohne Probleme durchgelaufen deshalb gab es hier nichts mehr zu berichten.

Letzte Woche ereilte mich dann das Schicksal das jeden Administrator früher oder später, eher früher ereilt, Festplattencrash! Ich hatte in diesem Fall doppeltes Glück dergestalt das gleich 2 Festplatten am WHS über den Jordan gingen. Das eine der Daten Pool Platten einen Schaden weg hatte, war mir bereits seit einigen Tagen Klar weil mir das Tool Acronis Drive Monitor hier eindeutige Meldungen gab. Deshalb hatte ich auch eine Ersatzplatte eingekauft um für den Ausfall gerüstet zu sein.

Zufälligerweise war ich gerade in der Nähe des WHS so das ich regelrecht hören konnte wie die Platte endgültig, mit einem lauten Klacken die Arbeit einstellte. Da ich ja davon ausging das eine der Pool Platten sich hier lautstark verabschiedete hatte, war die Verwunderung zunächst recht Groß als der Server sich gar nicht mehr ansprechen ließ. Auch die I-Lampe am WHS zeigte weiterhin ein beruhigendes Blau an. Eigentlich müsste diese Info Lampe ein tiefes Rot zeigen.

Bei der näheren Fehleranalyse musste ich dann feststellen das nicht die Poolplatte alleine ausgefallen war sondern auch die Systemplatte. Großartig!

Externe Versuche an einem USB zu SATA Adapter zeigte das die Systemplatte, eine Hitachi, gar nicht mehr zum laufen zu bringen war. Die Datenpool Platte, eine Seagate 1,5 TB, meldete sich scheinbar normal am Client PC an, verlor aber beim lesen von Dateien größer 300 MB immer wieder Dateiblöcke so das der Lesevorgang Ewigkeiten dauern konnte.

Fazit: Beide Platten komplett im Eimer

Da ich meine Daten eher zu viel als zu wenig sichere brauchte ich wegen Datenverlust mir nicht wirklich Sorgen machen.

Blöd war halt einfach das der WHS zunächst einmal unerreichbar war ich aber unbedingt Zugriff auf ein Verzeichnis brauchte um weiter arbeiten zu können. Also in aller Eile die Server Recovery DVD rausgekramt rein in den Clientrechner und den WHS in den Recovery Modus gesetzt!

Man nennt diese Vorgehensweise nicht umsonst blinder Aktionismus!

Hätte ich, was ich mir immer vorgenommen hatte aber nie umgesetzt wurde, die Beiträge zur Server Wiederherstellung im Homeserver Forum durchgelesen hätte ich mir einige Stunden Arbeit erspart!

Daten hab ich wie geschrieben keine Verloren aber eine Menge Zeit verloren! Lehrgeld das wohl auch ein alter Hase mal Zahlen muss.


Also ich trug mich ja schon etwas länger mit dem Gedanken meinen Computer Park noch mit einem File Server zu erweitern! Speicherplatz kann man ja eigentlich nicht genug haben. Nur hatte ich keine Lust das alles zu konfigurieren also habe ich mir mal die letzten Wochen das Windows Home Server Konzept von Microsoft genauer angeschaut. Das Konzept finde ich alleine schon deshalb spannend weil die Möglichkeit zum Backup der Clients gleich mit eingebaut ist. Nachdem der Windows Home Server nicht unbedingt einen guten Start hatte und einiges nicht unbedingt so funktionierte wie man sich das wünschte haben sich diese Probleme mittlerweile lösen lassen so das dem Einsatz nichts mehr entgegen steht.

Nach einer relativ kurzen Orientierungsphase war klar das ich mir ein Fertigprodukt gönnen werde.

Hier sollte eigentlich der Acer Aspire easystore zu sehen sein!?

Der Acer Aspire easystore H340 sieht zunächst mal schick aus und obwohl er auf dem Bild recht wuchtig wirkt ist er von der Gehäuse Größe gut verstaubar. Er kann mit bis zu Vier SATA Festplatten bestückt werden und kann damit theoretisch bei Vollausbau 6 Terabyte Speicher Verwalten. Ich hab ihn mit 2 mal 1. Terabyte und 2 mal 1,5 Terabyte eingekauft also 5 Terabyte das sollte nun eine Zeitlang Platzsorgen vergessen lassen! Die Leitungsdaten sind natürlich nicht unbedingt auf Rechenzentrum Niveau aber dazu ein anderes mal heute will ich mal über die Installation und die ersten Gehversuche berichten!

Einrichtung

Nach dem auspacken fragt man sich natürlich zunächst mit einem dicken Fragezeichen im Gesicht, wie installier ich das jetzt? Einen Anschluß für einen Monitor sucht man nämlich zunächst vergeblich und das obwohl eine Onboard Grafikkarte verbaut ist. Ok der Schock war jetzt nicht so Groß eingelesen hatte ich mich in das ja eingelesen trotzdem das komische Gefühl bleibt zunächst einmal. Also her mit der Gebrauchsanleitung und erst mal das lesen anfangen!

Inbetriebnahme

Also das Anschließen gestaltet sich einfach Strom klar, Netzkabel eh klar Einschaltknopp drücken läuft! Und erst mal ein wow netter Tannenbaum vordergründig erst mal alle leuchten Rot aber das steht auch in der Anleitung das Gerät richtet sich jetzt erst mal ein. Wenn der Tannenbaum der da so schön blinkt nach ein paar Minuten nicht mehr blinkt und alle Leuchten in einem saftigen Blau leuchten ist alles OK! Achja ganz wichtig ist der Homeserver sollte an einem Router mit DHCP Server hängen also es sollte auf jeden fall ein DHCP Server vorhanden sein denn der Acer hat keine Default IP-Adresse!? Gut auch für den Fall das man keinen DHCP zur Verfügung hat bekommt man die Einrichtung des Homeservers hin aber es wird schon etwas komplizierter.

Einrichtung

Ok bei mir ging die Inbetriebnahme recht schnell nach weniger als 5 Minuten zeigte der Lichterbaum am easystore nur noch Blau! Also geh ich ans einrichten des Servers und da man keine Chance hat einen Monitor anzuschließen brauch man dafür also mindestens einen Clientrechner der mit dem Home Server am gleichen Netz angeschlossen ist. Dann hat Acer dem Gerät 3 CDs beigelegt und davon nimmt man jetzt die Software Installation CD und füttert seinen Client PC damit, dann kann es losgehen mit dem einrichten! Das Setup an für sich ist gut geführt und es dürften sich eigentlich auch dem Laien wenig Probleme in den Weg stellen. Man sollte hier etwa 15 Minuten einrechnen in dieser Zeit wird der Server eingerichtet und soweit konfiguriert das er im Heimnetzwerk für den zukünftigen Homeserver Administrator verwaltbar ist. Für jemand wie mich der schon einige Server installiert und eingerichtet hat, ging das dann doch erstaunlich schnell aber man muss auch bedenken welche Zielgruppe mit dem Windows Home Server eigentlich angesprochen werden soll! Das einzige wo der Laie etwas stolpern könnte, was aber gut erklärt ist meiner Meinung nach, dürfte die Passwort Komplexität sein welcher bei der Einrichtung des Verwaltungskonto für den Server eingefordert wird.

Die ersten Gehversuche

So die Einrichtung ist abgeschlossen und was haben wir jetzt auf dem Client Rechner vor dem man sitzt? Erst mal nicht viel nur einen Link zur Windows Home Server Konsole und einen Link mit dem schönen und verheißungsvollen Namen “Windows Media Center Connector” den lass ich aber erst mal außer acht hierzu später! Also flugs die Konsole gestartet eigentlich ein einfacher Remotedesktop Zugriff welcher aber um einige Funktionen erleichtert wurde der Normalanwender wird diese nicht vermissen erfahrene Remotebenutzer werden das wohl schnell ändern! So jetzt wird das Passwort abgefragt das man während der Einrichtung festgelegt hat und dann ja dann dauerst erst mal. Also die Konsole ist nicht die schnellste aber irgendwann ist die Anmeldung dann endlich durchgelaufen.

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Dann steht die Konsole vor einem und der Normal Anwender kann loslegen und der Kenner hat schon die ersten Ideen wie man das ganze gleich mal anders machen kann! Jetzt schließ ich das ganze hier erst mal ab Eine Stunde hab ich komplett gebraucht den es erfolgen auch noch eine Menge Updates aber dann ist der Homeserver wirklich gebrauchsfertig!

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