Category: Computers and Internet



So nach der ersten Woche geht es Langsam ans Arbeiten. Japp richtiges Arbeiten und Schwitzen damit angefangen hatte ich damit am Freitag Morgen auf dem Balkon. Die Sonne stand schon in den Startlöchern aber noch hatte ich Schatten also Start frei zum Dokumentation schreiben!

Nach etwa einer Stunde kam die Sonne dann richtig raus und wie befürchtet wurde das arbeiten schwieriger. Das Spiegelnde Display des Tabletts ist aber nicht so schlimm wie ich dachte! Das Display einen Tick heller und man recht gut auch in der Sonne arbeiten. Das Spiegeln stört aber es verhindert nicht komplett das man Lesen und Schreiben kann. Da man nicht direkt in Word schreiben kann mit dem Stift arbeitet man mit der Stifteingabezeile. Den Blogbeitrag schreibe ich im Moment auf die gleiche Art und Weise.

Das ganze ist eigentlich recht bequem aber man probiert laufend neue Haltepositionen aus! Ich denke das nach 2-3 Wochen Gewöhnung das ganze einfacher wird. An diesem Freitag musste ich bereits nach einer Stunde wieder zum Laptop wechseln. Mir tat vor allen Dingen das Handgelenk weh, die Positionierung des Tablet stellt eine Herausforderung dar. Zu mindestens aktuell bin ich beim schreiben auf der Tastatur noch um Meilen schneller, mal sehen ob es in den nächsten Wochenbesser wird.

Eine weitere Aufgabe bei der ich mich dann am Samstag dazu entschloss es auf dem Tablet zu probieren war Remotewartung! Die Eigentliche Aufgabe war einfach, ein Server im RZ meldete das eine Sicherung nicht abgeschlossen werden konnte! Aufschalten auf den Server war sofort erledigt aber die Stiftbedienung zeigte sich Störrisch. Zu allem Unglück Verschwindet beim Ausfüllen von Dialogboxen regelmäßig das Stifteingabe Fenster! Etwas das am Laptop etwa 5 Minuten gedauert hätte dauerte so fast 20 Minuten. Aber es ist möglich, zur Not!

So nun nochmal zur Akkulaufzeit, in den ersten Tagen hat es mich nicht gewundert das der Prozessor immer wiedergefordert wurde. Aber nach einer Woche hat das nicht wirklich nachgelassen. Nach dem ich das ganze am Sonntag etwas genauer mir anschauen wollte und das Gerät nur Laufen ließ. War das Verhaltender CPU normal erst nach dem ich wieder mit dem Stift arbeitete war das hochfahren wieder zu beobachten. Im Prozessexplorer betrachtet wurde mir klar warum, die automatische Schriftanpassung analysiert natürlich andauernd was im Akkubetrieb wohl nicht wenig Strom kostet. Mal sehen ob das weniger wird mit der Zeit abschalten möchte ich hier momentan nicht.

Später werde ich mal testen ob es gravierende Verbesserungen bei der Akkulaufzeit gibt wenn diese Option nicht aktiviert ist.

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Ich hab jetzt die ersten Erfahrungen auf dem Asus Eee Slate mit der Stift Arbeit gemacht. Es ist also Zeit das ganze mal vorläufig zu bewerten!

Wie arbeitet man(n)?

Die Frage ist durchaus Ernst gemeint, ich habe bemerkt das hier ein Geschlechtlicher Unterschied in der Arbeitsweise besteht! Für mich persönlich hab ich die Touch Funktion erst mal deaktiviert. Das reine Arbeiten mit Stift ist allerdings Gewöhnungsbedürftig! Ich benutze dann auch überwiegend die Stifteingabe weil es für mich am bequemsten ist.

Welche Programme!

Microsoft OneNote ein Programm das ich vorher eigentlich nie benutzt habe, wurde inzwischen zu meinen meist benutzten Notizblock. Die Schrifterkennung ist auch ohne Training erstaunlich gut! Das Nachbearbeiten in OneNote auf der Tastatur macht dann aber keinen Spaß mehrSmiley mit geöffnetem Mund

Ansonsten war ich etwas erschrocken wie schlecht die restlichen Office Programme mit dem Stift zusammen Arbeiten! Outlook konnte ich hier noch nicht testen.

Mit Visual Studio wird es wohl auch nicht einfach werden denn wo man den Eingabebereich auch platziert irgendwann Stört er! Ich denke mir aber einiges wird sich hier mit der Zeit eintrainieren.

Handschriften Erkennung

Meine Handschrift wird erstaunlicherweise  genau dort gut erkannt wo ich immer denke das kann nichts werden. Trotzdem habe ich angefangen die Handschriften Erkennung zu trainieren. Ich habe die automatische Handschriftanpassung aktiviert und zusätzlich bereits 150 Sätze in der Manuellen Anpassung abgeschrieben. Mit Zahlen könnte ich dass nicht Beweisen aber Subjektiv werden deutlich mehr Wörter erkannt! Da ich auch bei meiner morgendlichen Busfahrt an dem Blog hier schreibe lerne ich auch die unterschiedlichen Bustypen mit ihren Federungssystemen kennenZwinkerndes Smiley

Die Laufzeit. . .

Also im Schnitt komme ich auf etwa 3 Stunden mit dem Akku. Üppig ist das nicht aber, in meinem aktuellen Umfeld, gerade noch so ausreichend. Was damit aber Klar wird einen Laptop ersetzt das Slate nicht! Auf Längeren Einsätzen werden mich deshalb weiterhin 2 Geräte begleiten, das Slate und ein Notebook. Aber meckern darf man nicht der Akku im EP 121 ist mit seiner Kapazität immer auch ein Kompromiß zum Gewicht. Und mit 500 Gramm mehr wäre es ein reines Tischgerät!

Erstes Fazit nach der ersten Woche

Nach einer Woche mit dem Asus Eee Slate kann ich für mich ein erstes Positives Fazit ziehen. Das arbeiten mit dem Tablet macht Spaß auch wenn der Umgang mit dem Stift noch etwas ungewohnt ist. Was jetzt in meinen Augen noch fehlt ist eine schnelle Umschalt Möglichkeit zwischen Stift und Toucheingabe das war eigentlich das einzige was ich in den ersten Tagen vermisst habe!


Nach dem jetzt soweit alles eingerichtet ist und ich mit den ersten ernsthaften Arbeiten beginnen kann hier das erste Resümee.

Zarte erste Kritikpunkte

Nach dem ich die Leistung des Gerätes bereits gelobt habe möchte ich mal die ersten subjektiven Kritik Punkte anbringen. Bereits angemerkt hatte ich das Netzteil das nicht wirklich vertrauen in seine Stabilität schürt! Da ich eigentlich immer mit 2 Netzteilen arbeite(eines zuhause und eines im Rucksack) bin ich also hier bereits auf der Suche!

Eigentlich bin ich hier mittlerweile etwas enttäuscht das die Hersteller immer noch auf dieses Proprietäre setzen! Wie bei Handys könnte man hier auf den Mini USB setzen.

Der Speicherplatz, mir wird schon mach wenigen Tagen klar! Erweiterung DRINGEND gesucht. . . Also bin ich auch auf der Suche nach einer Smartcard mit mind. 32 GB! Hier denke ich allerdings werden andere recht weit mit den 64 Bordeigenen GB kommen.

Mobile Verbindungen

Das erste was ich als größte Kritik am EP121 zu hören bekommen habe, war die fehlende UMTS Schnittstelle! Und JAA… es ist unpraktisch mit dem USB StickVerärgertes Smiley

Doch selbst wenn es einen Steckplatz für die Sim Karte hätte musste ich immer wieder die Karte hin und her fummeln.  Denn einen Laptop werde ich wohl auch in Zukunft immer dabei haben!

Deswegen Tendier ich mehr zur Verwendung eines mobilen UMTS Hotspots. Damit wird es möglich alle mitgeführten Geräte in einem Netz zu betreiben und gleichzeitig per UMTS Internet zu benutzen. Hier werde ich mich in den nächsten Tagen mal schlau machen was der Markt hier bietet.


Jetzt hab ich doch Tatsächlich mal wieder die Ehre ein Stück Hardware zu Evaluieren!

Passt im Augenblick auch ganz gut weil sich bei mir in den Letzten 3 Wochen 2 Laptops verabschiedet habenVor Wut kochen 

Diesmal hab ich sogar richtig Zeit bekommen, 12 Wochen darf ich das Gerät Testen und malträtieren!

Zunächst mal zur gestellten Aufgabe, ist ein reines Slate Tablet überhaupt Büro tauglich? Das gliedert sich dann in 3 Fragen auf.

  1. Ist die Leistung wichtig?
  2. Wie Lange muss der Akku halten um noch Sinnvoll arbeiten zu können?
  3. Braucht man noch Zusatz Equipment ohne dass man unterwegs nicht aus kommt?

Die Aufgabe ist also nicht allzu schwer vor allen dingen weil ich mich diesmal nur auf mein eigenes Anforderungsprofil konzentrieren muss! 

Das Testgerät

Das Asus Eee Slate wird aktuell nicht in einer Business Variante verkauft so das alle Testgeräte mit Windows 7 Home Premium bestückt sind. Laut Asus soll sich das ab dem Sommer ändern! Für mich hat das zunächst mal den Vorteil das es keine Domänenintegration geben wird. Ich darf selber entscheiden wann ich auf Windows 7 Enterprise aufsteige. Nach den erste Tagen kann ich aber schon sagen die Home Version auch zum arbeiten zunächst reicht. Das EP 121 ist ein reines Slate und kann sowohl mit dem Stift als auch mit dem Finger bedient werden. Trotzdem legt Asus dem Consumer Model eine Bluetooth Tastatur bei. Bis jetzt hatte ich diese aber noch nicht im Einsatz.

Dem Paket liegen des weiteren das unverzichtbare Netzteil und eine Ledertasche für das Gerät bei. Das Netzteil ist hier mein erster Kritikpunkt! Der Stecker zum Gerät macht nicht den Stabilsten Eindruck. Schon am ersten Tag hatte ich ihn durch eine unbedachte Bewegung verbogen! Die Ledertasche macht dagegen einen guten Eindruck. Für mich macht die Tasche das Tablet sogar erst richtig handhabbar! Für den reinen Transport ist die Tasche allerdings nicht ausreichend ohne eine zusätzliche Tasche oder Koffer dürfte schnell das Gerät beschädigt werden!

Die reinen technischen Daten kann man hier nach Lesen. Mein erstes Resümee nach den ersten Tagen! Die Leistung ist mehr als ausreichend. . .

Meine Ersten Installationen…

Vor den ersten Tests muss natürlich zunächst erst einmal Software installiert werden. Natürlich wäre es natürlich Praktisch wenn man einfach alle Programme 1:1 installieren könnte! Doch das Asus hat nur 64 GB Speicherplatz zur Verfügung das bedeutet man muss einen Kompromiss finden. Also die erste Software welche auf allen meinen Rechnern Landet ist Microsoft, normalerweise einfach in der Professional Version, doch in diesem Fall musste ich hier bereits vom Standard abweichen. So besteht meine Office Installation in diesem Fall nur aus Word, Excel, Onenote und Outlook. Dann folgt eine Minimal Installation von Visual Studio 2008 Professional und dem Team Explorer 2010. Schon jetzt sind nur noch knapp 20 GB Speicherplatz frei! Da beginnt man schon zu überlegen auf was man noch verzichten kannDurchtrieben  Da ich für einige Anwendungen in der Entwicklung unbedingt einen SQL Server benötige musste ich mindestens die Express Variante vom 2008 R2 installieren. Zum arbeiten bleiben mir Jetzt noch 16 GB freier Speicherplatz! Mal sehen wann es da die ersten Schwierigkeiten gibt.

Das der EP121 ausreichend schnell ist wird am besten realisiert wenn ich mir überleg das ich bereits 3 Stunden nach dem Auspacken mit installieren fertig war! Nur das anschließende updaten und die Installation der Servicepacks verhinderte das ich eigentlich schon arbeiten konnte.

Die ersten Eindrücke. . .

Um den ersten Bericht langsam zu ende zu bringen. … . werde ich mit den ersten Eindrücken vom Umgang mit Stift und Touch Oberfläche abschließen!

Standardmäßig ist beim Slate Stift als auch die Fingerbedienung aktiviert. Die ersten Tage hatte ich das auch so belassen allerdings nervt es wenn man beim wechseln zwischen Finger und Stift Aktionen ungewollt auslöste! Also habe ich inzwischen die Tauchbedienung deaktiviert und arbeite zur Zeit nur mit dem Stift. Das Display reagiert recht exakt hat aber an den Rändern einige Millimeterabweichung von der Stiftspitze und das auch nach mehrmaligem kalibrieren! Beim Schreiben stört das zunächst nicht ich Kann mir allerdings Vorstellen das Grafiker ihre Schwierigkeiten damit bekommen.

So dass wäre dann mal der erste Teil gewesen…


Anspruch

Die Festplatte ist wohl die wichtigste Komponente in einem Rechner. Hier lagern die Daten aus teilweise jahrelanger Computer Arbeit. Idealerweise ist das alles gesichert und kann somit beim Ausfall einer Festplatte einfach auf der neuen Ersatzplatte Wiederhergestellt werden. Ist doch ein gutes Gefühl wenn man weiß, auch wenn die Festplatte den Geist aufgibt, es gehen keine wichtigen Daten verloren!

Mein Anspruch ist hier etwas höher angesetzt nicht bei allen meiner Rechner aber bei einigen. Das Zauberwort heißt Verfügbarkeit, jetzt nicht unbedingt genauso wie im Wikipedia Artikel beschrieben. Diese Beschreibung geht von der Funktion eines Kompletten Systems aus was natürlich im Rahmen eines Rechnersystems in einer Firma durchaus existentiell ist. In meinem Privat/Geschäftlichen Mischumfeld umgesetzt bedeutet das, im wesentlichen das ich volle Verfügbarkeit der Daten benötige und mindestens ein ständig Verfügbares System. System bezieht ich hier aber nicht auf ein Netzwerk mit Client/Server Architektur, System wäre bei mir ein Rechner auf dem ich weiterarbeiten kann.

Auf dem untersten Level angesiedelt wäre mein Anspruch nach einem Hardware Ausfall innerhalb von 6 Stunden spätestens wieder Arbeiten zu können.

Mit dem Acer Aspire easystore H340 hat man keine echte Serverhardware mit diversen redundant ausgelegten Schlüsselkomponenten. Deshalb macht das System Monitoring hier meiner Meinung nach nur bedingt einen Sinn. Im Meldungsfall muss ich den Server zur Fehlerbehebung auf jeden fall herunterfahren und Ausschalten.

Die Umsetzung in der Theorie

Um dieses Ziel zu erreichen, ohne dabei die Kosten ausufern zu lassen, hatte ich mir zunächst meine Backup Strategie vorgenommen. Bis zum Kauf des WHS Servers hatte ich das Backup auf DVD und externe USB Laufwerke gemacht. Das funktioniert, ist aber nicht unkompliziert und man muss eine gewisse Disziplin an den Tag legen. Mit dem WHS Server sollte eigentlich das sichern auf die USB Laufwerke sterben so der Plan. Aber auch die Daten auf dem Server müssen gesichert werde denn auch die Datei Duplizierung welche der WHS bietet, ersetzt kein Backup. Aber das Thema ständige Verfügbarkeit der aktuellen Daten hab ich meiner Meinung nach auf jeden fall hinlänglich sicher gestellt!

Bleibt das Risiko eines Hardwareausfalls!

Wenn am WHS ein Teil der Hardware ausfällt ist das System nicht mehr lauffähig das ist einfach eine Tatsache! Das Überwachen der Systemsensoren für Temperatur und Spannungen des Servers macht hier nur bedingt Sinn. Ein Präventives Eingreifen bei der Fehlermeldung im laufenden Betrieb ist nicht möglich!

Die einzigen Komponenten, im H340 Server wo die Überwachung effektiv eingesetzt werden kann, sind die Festplatten. Ausgerechnet hier hat der Acer Aspire easystore H340 eine Lücke in den Softwarebeigaben. Es gibt kein Programm welches regelmäßig die Smart Daten der Festplatten überprüft und das Ergebnis übersichtlich darstellt!

Nun ist es nicht so das es hier für den WHS kein Addin geben würde das versucht dieses Manko auszugleichen. Ich habe alle Angebote evaluiert aber musste immer wieder erkennen das die Bewertung der SMART Daten bei den meisten nicht zuverlässig und konsistent erfolgt. Das ist aber nicht die Schuld der Programmierer sondern liegt in der Regel daran das bei den Daten hier jeder Festplatten Hersteller ein eigenes Süppchen kocht. Im Endeffekt hab ich mich dann für die Kostenlose Software Acronis Drive Monitor entschieden und ja ich gebe es zu, es war überwiegend eine Bauchentscheidung.

Acronis Drive Monitor ist kein Addin für die Konsole des WHS sondern einfach ein Programm war dann auch über RDP installiert werden muss.

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Das Programm erschlägt einen nach dem öffnen der Übersichtsseite nicht mit Fakten die einem sowieso nichts sagen sondern gibt zunächst einfach einen Status der Festplatten zurück.

Wer es detaillierter will bitte kein Problem….

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Die erste Detailseite ist noch Harmlos…

Bei den Smart Parametern geht es dann schon zur Sache…

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Die Ereignisse sollten im Normalfall keine Einträge enthalten könnten aber im Notfall helfen. Solange hier alles Grün ist wie im Screenshot gibt einem das ein recht gutes Gefühl.

Die Praxis

Wunderschöne Theorie und hässliche Bauchlandung in der Praxis! Die Meldungen auch dieses Programmes (Acronis als Firma sind mit ihren Produkten immerhin ausgewiesene Festplatten Spezialisten) kann nur schleichende Festplatten Effekte erkennen. Plötzliche Mechanische Defekte, wie ich schmerzlich erkennen musste, kann es natürlich nicht vorhersagen.

Im großen und ganzen mit allen technisch bedingten Schwächen gesehen macht es trotzdem Sinn das Programm zur Festplatten Überwachung einzusetzen . Aber es ist kein Zaubermittel das einen rechtzeitig vor allen möglichen Ausfällen warnen kann! Da wo man allerdings Fehler angezeigt bekommt sollte man handeln und die Platte austauschen lieber zu früh als zu Spät!


Fast 3 Jahre brauchte ich bei keinem meiner Rechner mehr eine Wiederherstellung durchführen. Doch diese Woche hat sich die Festplatte von meinem Arbeitspferd dem Samsung R510 verabschiedet!

Also war notgedrungen wieder einmal eine komplett Wiederherstellung nötig. Eigentlich sollte das ja kein Problem sein für die schnelle Verfügbarkeit nach einem Hardware Ausfall hatte ich mir ja den Acer WHS zugelegt! Also Flugs die Client Recovery CD auf den USB Stick gezogen und dann sollte die Wiederherstellung auch schon laufen. Ok das mit den Vista Treibern für die Wiederherstellung hatte ich wohl im Hinterkopf aber im ersten Anlauf natürlich vergessen, nicht zur Strafe nur zur Übung nochmal von Vorne!

Anspruch und Wirklichkeit

Was erwarte ich mir eigentlich von einer Widerherstellung?

  • Unkompliziert soll es sein
  • Schnell soll es gehen
  • Sehr schnell wäre noch besser

In erster Linie sollte das ganze also schnell über die Bühne gehen!

Die Clientsicherungen auf dem WHS hatte ich erst einen Tag zuvor wiederhergestellt nach dem Festplatten Crash auf dem WHS! Das waren immerhin über 400 GB an Daten und der Demigrator auf dem WHS dürfte noch mit den Daten beschäftigt gewesen sein, was mit ein Grund dafür sein könnte das ich die Clientwiederherstellung über den WHS nach 20 Minuten wieder abgebrochen habe. Die Wiederherstellung war einfach zu langsam auf dem Samsung waren 187 GB wiederherzustellen über ein Gigabit Verbindung. Sollte eigentlich recht vernünftig laufen trotzdem plätscherten die Bytes nur mühsam.

Die Wiederherstellung über den WHS wäre auch die erste Premiere auf Realer Hardware gewesen bis heute habe ich nur zum Testen Virtuelle Maschinen wieder hochgezogen was hervorragend funktionierte. Sei es drum, nach meiner Pi mal Daumen Rechnung hätte das Recovery über den WHS über einen Tag gedauert. Zu lange!

Jetzt zahlte sich mal wieder aus das ich bei dem Thema Datensicherheit etwas übertreibe, wird mir immer wieder versichert. Meine Alternative war eine Image Sicherung des Notebooks gerade mal 2 tage alt also praktisch Aktuell.

Einen USB Stick zum Notfallstart des Rechners liegt hier immer Griffbereit und so hab ich die USB Platte mit dem Image geschnappt und 90 Minuten später war der Rechner wieder Einsatzbereit!

Abschluss Resümee

Die Wiederherstellung über die vom WHS angebotenen Funktionen hätte bestimmt Funktioniert! Allerdings mit einem Verlust von einem ganzen Tag. Auf meinem Arbeitsrechner nicht akzeptabel.

Meine Vermutung das der Wiederherstellungsprozess auf einem austarierten WHS innerhalb von höchstens 2 Stunden möglich gewesen wäre, liegt nahe, kann ich aber nicht beweisen! Die simulierten Wiederherstellungen auf den Virtuellen Maschinen dauerten allerdings selten länger als 20 Minuten bei einem Umfang von etwa 30 GB!

Meinen Spleen Daten mehrfach zu sichern hat sich hier wieder bewährt. Und ja man kann mir den Vogel zeigen weil ich mittlerweile etwa 1,7 Terabyte an Speicherplatz binde welche ich über Jahre nicht brauche. Wenn ich diese Sicherung allerdings brauche hab ich sie, ich kenn nicht wenige die in dieser Situation reichlich belämmert aus der Wäsche gucken.


anders kann ich diesen Monat nicht umschreiben. Jahrelang hatte ich mit meinen Festplatten immer Glück. Doch dieses Glück scheint aufgebraucht diesen Monat hat es mich gleich dreimal erwischt!

Und eine weitere Festplatte kündigt bereits über den Acronis Drive Monitor ihr baldiges Ende an.

Nachdem letzte Woche 2 Festplatten aus meinem WHS das zeitliche segneten war diese Woche die Festplatte von meinem Notebook dran. Obwohl ich seit Juli auf all meinen Rechnern die Festplatten durch Acronis Drive Monitor überwachen lasse und bei diesem Notebook mir auch angezeigt wurde das die Platte nicht mehr 100% in Ordnung war, hab ich mich überraschen lassen. Nach meiner Erinnerung stand die Fitness der 2,5 Zoll Platte in dem Notebook bei 78 % Betriebsdauer 805 Tage! Machte ich mir nicht so wirklich Sorgen im anderen Notebook steht die Festplatte bei nur noch 68 % da hatte ich eher damit gerechnet.

So sollte das eigentlich aussehen nur hast du kein Bild grins

Hier mal die teure Übersicht Festplatten Schrott!

Eine Ersatzplatte hatte ich mir bis zu dem Zeitpunkt des Ausfalls noch nicht zugelegt. Schlicht und einfach aus dem Grund weil der Markt für 2,5 Zoll Festplatten mittlerweile recht unübersichtlich geworden ist.

Kaufentscheidung Notebook Festplatte

Seit Acronis Drive Monitor mir auf dem Q45 (Die Platte läuft aber noch..) die ersten Meldungen wegen Fehlern auf der Platte brachte hatte ich mich immer wieder nach Ersatzplatten umgesehen. Im Q45 ist Original eine 250 GB Platte verbaut da der Q45 nicht mehr mein Arbeitspferd ist reichte der Plattenplatz hier hätte also nichts dagegen gesprochen wieder eine 250er Platte einzusetzen. Allerdings sind mittlerweile auch wesentlich größere 2,5 Zoll Festplatten erhältlich also warum nicht aufrüsten?

Grundsätzlich sollte man eigentlich davon ausgehen das die größeren SATA Festplatten in jedes neuere Notebook passt. Das “sollte” macht aber schon deutlich das die Welt nun mal viele Grautöne hat. Die Hersteller variieren je nach Magnetscheibendichte die Höhe der Gehäuse somit kann man schon Pech haben wenn man eine Festplatte erwischt wo einfach nicht in das Notebook passt!

Hier sind jetzt natürlich jetzt die Online Computer Händler ein Klasse Anlaufstelle man kann die Festplatten vergleichen bekommt alle Angaben zu den Dimensionen der Gehäuse u.s.w. Da ich mich ja aber in relativer Sicherheit wähnte, wenn der Q45 wegen der defekten Platte 2-3 Tage offline wäre würde keine Welt zusammenbrechen, konnte ich mich für keine Ersatzplatte entscheiden.

Sicher war nur es wird wohl eine 500 GB Platte werden!

Notebook Festplatten Auswahl_0

Das waren die Zwei im wesentlichen ins Auge gefassten Kandidaten!

Erstens kommt es anders, zweitens ….

als man denkt!

Alle Überlegungen waren Makulatur als die Festplatte in meinem Samsung R510 abrauchte. Mein Arbeitspferd musste umgehend wieder laufen. Also keine Online Bestellung sondern ab in die Stadt in den Elektronik Markt.

Hier erfolgte dann auch schnell Ernüchterung die Auswahl an 2,5 Zoll Platten war hier recht bescheiden wenn man die Hardware gleich mitnehmen wollte.

Um es kurz zu machen die Auswahl fiel auf genau eine Festplatte, diese erfüllte immerhin die Minimal Forderung die hatte eine Kapazität von 500 GB, mehr war an diesem Tag nicht auf Lager.

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Zu mindestens war so die Entscheidung einfach!

Zwei Stunden Später war mein Notebook wieder am laufen.


Man kennt das man hat eine ansehnliche MP3 Sammlung die mit den Jahren gewachsen ist und eines Tages ist die Sammlung einfach zu Groß geworden um sie auf dem Arbeitsrechner zu Speichern! Meine Sammlung umfasst mittlerweile etwa 200 GB an MP3’s und hat somit den unheimlichen Nachteil nicht mehr wirklich auf meinen unterschiedlichen Rechnern komplett abgelegt werden zu können. Mal ganz davon abgesehen das die Verwaltung auf unterschiedlichen Rechnern das ganze auch nicht gerade vereinfacht!

Dazu kommen noch die Probleme mit den Mediaplayern um solche Mengen an Musik einigermaßen schnell aber auch einfach zu Indexieren. Sämtliche Desktop Mediaplayer die ich testete hatten hier so ihre Schwachstellen!

Konzepte

Also machte ich mich auf die Suche nach einem Konzept um meine gesamte MP3 Sammlung zum einen Zentral zum anderen aber auch von jedem Rechner aus erreichbar zu machen. Das Zauberwort ist hier Streamen man hört es schon seit einigen Jahren als die Lösung für alle Probleme durch die Fachpresse geistern.

Streaming Audio bei Wikipedia erklärt ganz gut welche Möglichkeiten es beim Streamen gibt. Ich habe mich dann einigen Monaten der Evaluation hingeben um ein für mich geeignetes System für das Streamen meiner eigenen MP3 Files zu finden.

Anforderungen
  • Flexibles Speicher Management
    Da meine MP3 Sammlung weiter wachsen wird brauchte ich ein System das mitwachsen kann ohne das ich bei jeder erforderlichen Speichererweiterung das System umstellen muss oder ein Riesenloch ins Budget reißt. Somit schieden schon ziemlich schnell die fertig zu kaufenden AV/Audio Stream Server als Festplatte im Gehäuse aus. Also stand schon ziemlich schnell fest das es ein Stream Server auf einem dezidierten Server zu installieren sein wird.
  • Server Software
    Software für das Medien Streaming ist in der Regel spezialisiert auf das reine zur Verfügung stellen der Audio oder Video Daten spezialiert und man muss die Webseiten für den Zugriff auf die Titel selber entwickeln. So fallen für mich der Windows Media Server und die anderen reinen Stream Server komplett aus dem Rennen. Für mich kam nur eine Software in frage die einen intuitiven Bedienungskomfort und einen flexiblen Zugriff auf die Musiktitel bietet.
  • Hardwareanforderungen
    Die Anforderungen an den Server waren eine der ersten Denkanstöße die ich mir in diesem Prozess machte. Versuche mit dem Windows Media Server zeigten sehr schnell das die Hardware Anforderungen einen Knackpunkt darstellen können. Der Media Server benötigt mit dem gleichzeitig aufzusetzenden IIS Webserver sehr potente und gut ausgestattete Hardware die für eine Private Installation zuhause einfach nicht zu bezahlen sind. Anfang dieses Jahres stieß ich durch Zufall auf Subsonic einem Open Source Projekt das zum Ziel hat einen kompletten kompakten Audio Streamer zu entwicklen. Die Anforderungen an die Hardware sind dabei nicht so umfangreich wie bei den anderen Produkten.
  • MP3 Organisation

    Da die MP3 Tags in großen Sammlungen ein nicht unwesentliches Problem darstellen wollte ich eine eingebaute Möglichkeit die Tags auch innerhalb der Server Anwendung Clientbasiert nach zu bearbeiten. Einen auf diesen MP3 Tags basierenden Suchdienst der schnell auch fehlertolerant einzelne Titel oder auch Gruppen sucht war ebenfalls auf der Wunschliste.

Die Entscheidung

Subsonic ist am ende als einziges für mich Ideales Paket übrig geblieben. auch wenn Subsonic nicht in allen belangen Perfekt alle Anforderungen bedient und einige Funktionen sich nicht sofort erschließen habe ich hier die Hoffnung das es noch einige Funktionen in die neuen Versionen schaffen werden. Das Open Source Project befindet sich noch ziemlich am Anfang und so sind einige Funktionen auch noch nicht voll integriert. Also schreite ich zur Installation und lass mich mal überraschen wie Komplex das ganze werden wird.

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